Feuchtes Mauerwerk durch aufsteigende Feuchtebilder

  • Wie entsteht die aufsteigende Feuchtigkeit in Ihrem Haus ?
  • Was sind Kapillaren im Baumaterial ?
  • Warum benötigt jedes Gebäude als erstes die Horizontalsperre ?
  • Warum reicht eine Vertikalsperre nicht als das angepriesene Allheilmittel und kann schädigen ?

Die meisten Baustoffe enthalten Kapillaren, das sind kleinste vorhandene Hohlräume die ein Kapillarsystem bilden. Diese Kapillaren sind normalerweise mit Luft gefüllt und sind im trockenen Zustand für die Dämmungswirkung der Baustoffe verantwortlich. Viele alte Häuser wurden früher oftmals ohne besondere Abdichtungsmaßnahmen gebaut und einfach in die feuchte Erde gestellt. An diesem alten Gemäuern war aber immer auch eine uneingeschränkte Diffusion und Trocknung der Feuchte über alle Wände möglich.

Wurde das Erdreich trocken, dann trocknete auch oftmals das Mauerwerk ab. Früher waren die Feuchteprobleme an Gebäuden kaum nennenswert. Neuere Gebäude werden heute direkt mit einer Horizontalen und Vertikalen Sperre ausgestattet. Bei alten sanierten Gebäuden verändern sich durch die Sanierung mit Heizung, dichten Fenstern, Dämmfassaden, Aussenabdichtung feuchter Wände etc. jedoch auch sämtliche physikalischen Werte des Gebäudes, was sich dann zusätzlich negativ auf das gesamte Thema der Feuchtigkeit auswirkt.

Die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit entsteht im Zusammenhang mit den natürlich anliegenden Spannungsverhältnissen im Mauerwerk. Mit dem Einbau unserer Verfahrenstechnik drehen wir diese im Mauerwerk vorliegenden negativen Spannungsverhältnisse einfach nur um und durch die Umkehrung des Effektes erreichen wir dann ganz einfach die dauerhafte Mauerentfeuchtung und Trockenhaltung Ihrer feuchten Wände, da an den nun eingebauten Pluspol des Mauerwerkes keine Feuchte mehr aufsteigen kann.

Kapillarität oder Kapillareffekt (lat. capillaris, das Haar betreffend) ist das Verhalten von Flüssigkeiten, das sie bei Kontakt mit Kapillaren, z. B. engen Röhren, Spalten oder Hohlräumen in Feststoffen zeigen. Diese Effekte werden durch die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten selbst und die Grenzflächenspannung zwischen Flüssigkeiten und der festen Oberfläche hervorgerufen.

Messbare Werte der dauerhaften Potentialveränderung im Mauerwerk

Diese Potentialmessung im Mauerwerk beweist die dauerhaft regulierende Erhaltungsspannung im Mauerwerk nach der erfolgten Entfeuchtung mit aktiver Elektroosmose. Mit minimalsten Spannungen, die über Jahrzehnte funktioniert wird die positive Potentialveränderung des Mauerwerkes betrieben, damit keine neue Kapillarität mit aufsteigender Feuchtigkeit eintreten kann.

1. Horizontalsperre – wirkt gegen die kapillaraufsteigende Feuchte
2. Vertikalsperre – wirkt gegen permanent anliegende oder drückende Feuchte

Beide fehlende Sperren können große Schäden anrichten oder gar untereinander Wechselwirkungen verursachen, da an jedem sanierten Gebäude in der Folge auch entsprechende physikalische Veränderungen entstehen, die dann wiederrum die Folgen von Feuchtigkeit verursachen oder verschlimmern können.

Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk

Sie entsteht durch die kapillare Steig-und Saugwirkung poröser Baustoffe und einiger anderer wissenschaftlich bewiesener physikalischer Eigenschaften, d. h. die feinen Poren des Materials ziehen die Feuchtigkeit wie ein Löschblatt nach oben. Die Ursache ist oft eine mangelhafte oder gar fehlende Horizontalabdichtung, die meist in vielen alten Gebäuden überhaupt nicht verbaut wurde oder im Laufe der Jahre zerstört ist durch die auf die eingebauten Materialien wirkenden Umwelteinflüsse (Salze,Feuchte,Kälte,Wärme, etc).

Optisch kaschieren oder was hilft denn nun wirklich ?

Die im Mauerwerk permanent aufsteigende Feuchtigkeit kommt nicht nur im Außenbereich der Wände zur täglichen Verdunstung, sondern auch in den Innenräumen, wobei durch unterschiedliche Wärme-und Kälteverhältnisse dann auch eine direkte Kondensatbildung, Schimmel sowie hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen entsteht. Da von unten nach oben durch die fehlende horizontale Sperre der Wände die Feuchte also permanent weiter aufsteigen kann, ist damit ein direkter Kreislauf entstanden, der im schlimmsten Fall auch manch einen Raum unbewohnbar machen wird, vor allem wenn dann noch den Räumen von außen schon durch künstliche Vertikaldichtung und Dämmfasade jegliche Diffusionsmöglichkeit genommen wurde. In diesen Fällen hilft dann auch nicht mehr die optische Schimmelbeseitigung, die künstliche Regulierung der Luftfeuchte durch Geräte jeder Art oder gar noch die optische Behandlung oder das Verstecken hinter Farben, Putzen oder Chemie jeder Art etc., sondern nur die direkte Ursachenbehebung – durch den Einbau der eigentlich  als erstes wichtigen Horizontal-Sperre im Mauerwerk, welche nur die permanent aufsteigende Feuchtigkeit behindern kann.

Die Elektroosmose als aktive Sperre ist dabei klar im Vorteil, denn diese sperrt nicht nur sondern lässt die Feuchte auch ganz natürlich wieder ins Erdreich zurück wandern…

Auch an diesem Gebäude ist kaum etwas zu erkennen, doch der nasse und lehmige Untergrund des Hauses ruiniert massiv die Kellerräume und bereits das Erdgeschoß der Mieterwohnungen durch die fehlende Horizontalsperrung…

Einige weitere Beispiele von Feuchtigkeitsbildung im Mauerwerk:

Seitlich eindringende Feuchtigkeit

Sie gelangt durch ansteigendes Grundwasser sowie durch Hang- oder Sickerwasser von der Seite in den erdberührten Baukörper. Ob durch aufstauendes Sickerwasser oder drückendes Wasser, in der Regel liegt eine unzureichende Außenabdichtung vor.

Hygroskopische Feuchtigkeit

Sie bildet sich aufgrund der Wasseraufnahme von Salzen, denn mit dem Bodenwasser dringen im Erdreich natürlich vorkommende und gelöste Salze in den Baustoff. In auskristallisierter Form beginnen diese die permanente Luftfeuchtigkeit aufzunehmen und durchfeuchten die Bausubstanz nachhaltig. Gleichzeitig führt der Kristallisationsdruck der Salze zur fortschreitenden Zerstörung des Baustoffs.

Schlagregen

Er belastet die ungeschützte Gebäudehülle und insbesondere die Fassaden. Dabei müssen gerade diese Außenbereiche immer in der Lage sein, mehr Feuchtigkeit abzugeben als aufzunehmen. Eine zu hohe Feuchtigkeitsaufnahme entsteht aber oft durch Risse im Mauerwerk, undichte Fugen oder auch durch die Anwendung eines ungeeigneten Außenputzes.

Der wohl häufigste Gedankenfehler  …

Baut man in ein bereits feuchtes Bestandsgebäude in dem schnell bis zu 450Liter Feuchte pro Kubikmeter Mauerwerk enthalten sein können nur die meist bekannte Vertikalabdichtung ein, dann verstärkt man sogar die Schäden der aufsteigenden Feuchte durch fehlende Horizontalsperre. Auch die Feuchte unter dem Haus wird über die ungesperrte Bodenplatte weiterhin ungehindert in das Mauerwerk nach oben aufsteigen und diffudiert täglich nicht nur im Außenbereich, sondern auch im Innenbereich und erhöht damit permanent die Luftfeuchte der Räume. Jede vertikale Maßnahme wird unweigerlich zu diesen extremen Effekten führen, wenn dem horizontalem Aufstieg der Feuchte nicht der Weg abgeschnitten wird.

Die Feuchtigkeit sucht sich durch Kapillarität auch Ihren Weg in Ihren Wohnraum

Auch nicht zu vergessen ist, das ab dem Zeitpunkt des ehemaligen Einbaues einer Horizontalsperre/Vertikalsperre durch permanent anliegende Feuchtigkeit aus dem feuchten, salzreichen Erdreich diese Sperren permanent belastet werden und diese Sperren nur eine absolut „begrenzte Haltbarkeit“ haben. Im Laufe der Zeit sind diese Sperren also den ständigen Belastungen der Feuchte und Salze wieder völlig erlegen. Alte Bestandsgebäude haben sogar meist gar keine dieser Sperrungen beim Bau des Gebäudes erhalten. Saugen sich in der Folge die Kapillaren der Mauern mit Flüssigkeit aus dem ständig feuchten Erdreich voll, dann wird über die Verbindung der Kapillaren untereinander, dem sogenannten Kapillarsystem, ein Flüssigkeitstransport im gesamten Mauerwerk nach oben ermöglicht. Durch eintretende und vorliegende physikalische Effekte steigt dann die Flüssigkeit in Verbindung der Salze und Nitrate aus dem Erdreich im kapillaren System immer weiter nach oben auf. Die Steighöhe der Feuchtigkeit ist abhängig vom Kapillardurchmesser und den Baustoffen. Ist nur eine sogenannte Außenabdichtung am Gebäude vorhanden oder wird der Sockelputz durch künstliche Beschichtungen gesperrt, dann kann praktisch dieser Effekt noch stark verstärkt werden, durch die fehlende Diffusionsmöglichkeit nach außen, wenn das Erdreich trocken wäre. Bei diesen Prozessen spielen die Kapillarität und einige weitere sehr wichtige physikalisch wirkende Kräfte eine wesentliche und große Rolle, die all zu oft vernachlässigt werden oder den meisten absolut unbekannt sind.Die fehlende Horizontalsperre wird jede vertikale Investition schädigen, denn die Kapillarität ist nicht gesperrt

Durch die defekte oder sogar noch fehlende horizontale Sperrschicht (diese liegt zwischen dem aufsteigend gebauten Mauerwerk und der Bodenplatte) steigt das Wasser dann im porigen Gefüge (Kapillarsystem) der Wände nach oben auf.
Man spricht hier dann von der „kapillar aufsteigenden Feuchtigkeit“ und der eingetretenen „Kapillarität“ der Mauerwerke.

Das Mauerwerk sättigt sich dadurch in der Folge systematisch mit Wasser und löst zusätzlich noch zu den Salzen aus dem Erdreich die bereits vorhandenen Salze der Baustoffe (Bindemittel der Baustoffe). Diese Salze werden dann mit dem weiteren Aufsteigen der Feuchte zur jeweils überhaupt noch möglichen Verdunstungsoberfläche transportiert. Hier setzt dann meist oberhalb der bereits vorhandenen Außenabdichtung oder anderer vertikaler optischer Abdichtungen jeder Art, am inneren oder äußeren Mauerwerk eine starke Salzkristallisation und Diffusion ein, da die Feuchte sonst nirgends mehr austrocknen kann. Erkennbar ist dies dann an feuchten, meist nicht mehr nutzbaren Innenräumen, Fleckenbildung, Schimmelbildung, hoher Luftfeuchtigkeit, mürben Fugen oder gar großen Putzschäden der betroffenen Wände.

MIT DER UMKEHR NATÜRLICHER EFFEKTE ZURÜCK ZUM TROCKENEN HAUS

Nach einer Neuverfugung und dem Einbau einer Vertikalsperre wurde es hier beim Kunden plötzlich extrem feucht….

Abhilfe schaffte innerhalb sehr kurzer Zeit ganz einfach und umweltfreundlich die anerkannte Verfahrenstechnik der aktiven Elektroosmose. Die bestehende Feuchte wird wieder aus dem Gebäude geleitet und durch einen dauerhaften minimalen positiven Spannungsfluss im gesamten unteren Mauerwerk samt Bodenplatte ist auch die bestehende Kapillarität getrennt.

mit Mauerpol-Mauerentfeuchtung kein Problem die nassen wände zu trocknenDurch Neuverfugung und Vertikalsperre war die Durchfeuchtung massiv angestiegen und trocknet bereits ab

 

Hierbei ist es der Feuchte dann nicht mehr möglich in dieses dauerhaft positiv gestaltete Mauerwerk nach oben aufzusteigen und die bereits enthaltene Feuchte im elektrisch angelegten Feld bewegt sich dank der wissenschaftlichen Beweise (Prof. F. Reuss) immer vom PLUSPOL zum MINUSPOL, also wieder in das Erdreich zurück. Diese Wirkung wurde hier bereits nach wenigen Monaten ersichtlich und verdeutlicht einmal mehr den wirksamen Effekt einer anerkannten aktiven Elektroosmose nach B3355.

Elektroosmotische Spezialsystemtechnik

MAUERPOL® – Systemtechnik / ELKINET® – Systemtechnik

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